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Philosophische Texte und Skizzen

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Newsletter September/Oktober 2019:

Erschienen sind:

1. Die neue Ausgabe der AGORA, die von der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V. bezogen werden kann (u. a. mit den Vorträgen zum Akademietag 2017 BEZIEHUNGEN 4.0):

Agora. Düsseldorfer Beiträge zu Psychoanalyse und Gesellschaft, 2019/2020, Heft 23. Hrsg. von der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf e. V. ISSN 1860-9929.

2. Das neue Jahrbuch von Psychoanalyse und Philosophie e. V.:

Christoph Weismüller (Hg.): Beziehungen zwischen Lebensfülle und Gewalt. Psychoanalyse und Philosophie, Jahrbuch 2019, Düsseldorf: Peras Verlag 2019. 165 Seiten, Fadenheftung, 21 x 14,8 cm, Euro 17,- [D]. ISBN 978-3-935193-36-8.


Im Peras Verlag erschienen ist:

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Christoph Weismüller, "Siegfried lebt, lebt, lebt!"
Der "Siegfried" bei Sabina Spielrein, Carl Gustav Jung und Richard Wagner.
Der Frauen Held, oder: Sabina Spielreins Entwürfe für eine Wirklichkeit des weiblichen Geschlechts – von einem Mann notiert, Philosophie der Medien IV, Düsseldorf: Peras Verlag 2019, 350 Seiten.

Beim ersten Überfliegen des Buches, das ich in den nächsten Monaten gründlich studieren werde, konnte ich meine Begeisterung für die fulminante Breite und Tiefe der Ausführungen Weismüllers zu den Entwürfen für eine Wirklichkeit des weiblichen Geschlechts kaum bremsen. Natürlich muss ich das Buch erst aufmerksam lesen, bin mir aber jetzt schon sicher, sagen zu können, dass eine ganze bislang ausgelassene Aufklärungsdimension zur Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und ihrer Großkatastrophen, der Weltkriege und des Nationalsozialismus, aufgearbeitet wird: die Frage der Repräsentation des weiblichen Geschlechts als der Medienfrage schlechthin. Leitfrage meiner Lektüre wird natürlich mein eigenes Geschlecht sein, also die Frage, wie es um die Weiblichkeitsanteile in den Männern selbst (also auch in mir) bestellt ist, und zwar in Bezug auf Spielreins Entwürfe und Weismüllers Aufschlüsse dazu. Keine Fragestellung, die einem Mann das Mann-Sein leichter machen wird! (Oder gerade doch?)

Empfehlen möchte ich das Buch allen Historiker_innen, Psychoanalytiker_innen, Feminist_innen, Künstler_innen und natürlich besonders allen Philosoph_innen, denn allen diesen und vielen weiteren Geistarbeiter_innen bietet es vor allem Eines: die Konfrontation mit dem Unbewussten der eigenen Passionen.